Unsere Hausbars #1: Wild Turkey 101 Proof

Unsere Hausbars #1: Wild Turkey 101 Proof

In dieser Serie wollen wir euch ausgewählte Spirituosen aus unseren „Homebars“ bzw. Sammlungen vorstellen. Von altbewährten Klassikern bis Neuzugängen, von Gin bis Whisky (und Whiskey). Und von unseren persönlichen Eindrücken bis Serviervorschlägen wird hier alles vertreten sein.  Mittlerweile ist dabei einiges zusammen gekommen und dadurch, dass wir den Blog zu zweit betreiben, wird es auch nicht gerade weniger. Ihr dürft euch also auf eine Konstante in unserem Blog freuen, die hoffentlich irgendwann so umfangreich ist, dass sie zum wiederkehren und stöbern auf der Suche nach Empfehlungen einlädt. Und außerdem würden wir es begrüßen, wenn ihr eure Meinung in den Kommentaren mit uns teilt.

Und los gehts mit dem Wild Turkey 101 Proof Kentucky straight Bourbon Whiskey aus der Bar von Nicolas.

Über den Whiskey

Abseits der ersten Bekanntschaften mit Jack, Jim und der Gang auf Partys war der Wild Turkey einer der ersten Bourbon Whiskeys, die ich bewusst probiert habe. Das war vor ca. 3,5 Jahren. Bevor meine eigene kleine Sammlung mit einem viel zu starkem Dailuaine in Fassstärke aus unabhänginger Abfüllung began, den ich mir in einem kleinen Whisky-Geschäft aufschwatzen lies. (Aber das ist eine andere Geschichte). Anfang Juni 2014 reisten wir gemeinsam für einen Städtetrip nach Amsterdam und verbrachten ein paar sonnige Tage in der zwischen wunderschönen Grachten, skurrilen Fußgängerampeln welche die ganze Nacht rot leuchteten und dem berühmten Whiskycafe L&B im Ausgehviertel um den Leidseplein. Für Florian in seiner Absicht mich dem Hobby Whisky anzunähern natürlich ein Pflichtpunkt auf der Amsterdam-Bucketlist. Für mich jedoch absolutes Neuland. Und wer jemals dort war versteht, wie erschlagen man sich fühlt wenn der Barkeeper über 2000 offene Flaschen offeriert. Wahrlich ein Angebot was seinesgleichen sucht. Glücklicherweise wird einem die Auswahl mit den „Menüs“ sehr erleichtert bei denen man je 2cl von drei ausgewählten Whiskys bzw. Whiskeys zum gewählten Thema oder Region bekommt. Ich entschied mich für eben jenes Bourbon-Menü welchen auch den Wild Turkey enthielt. 11 Monate später gesellte sich dann eine Flasche zu meiner langsam wachsenden Sammlung hinzu, wo sie auch über zwei Jahre geschlossen und schön anzuschauen blieb bis der Inhalt vor wenigen Tagen das erste mal frische Luft schnuppern durfte.

Tastingnotes

Geruch:

Beim öffnen der Flasche steigt einem sofort der weiche Geruch von Vanille in die Nase, den man bei 50,5% vol. gar nicht erwarten würde. Beim Nosing aus dem Glas gesellt sich dann langsam eine Karamellnote hinzu. Ein leichtes Stechen in der Nase wie man es typischerweise von Hochprozentigem erwartet kommt spät und schwach.

Geschmack:

Eine leichte Schärfe gepaart mit der Würze wechseln sich mit den süßen Noten ab.

Abgang:

Lang und mild im Abgang, schöner  Nachgeschmack, knallt hintenraus aber noch ordentlich.

 

Diesen tollen Tropfen bekommt ihr unter anderem bei Amazon*.

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Wild Turkey Bourbon Whiskey

Whiskycafé in Amsterdam

Das Whiskycafé L&B in Amsterdam, 2014

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